An@Xan
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| Geschrieben von: An@Xan | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Samstag, 05. April 2008 um 08:20 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Über Kuala Lumpur in Malaysia erreichten wir als ersten Ort unserer Reise Phuket, im Süden Thailands. Wunderschöne Tage erlebten wir im Khao Lak Nationalpark, dem Khao Sok Nationalpark und Krabi. Im Anschluss verweilten wir zwei Tage auf der idylischen Inselgruppe Ko Phi Phi ehe wir die Ao Nang Bucht zum Ausgangspunkt weiterer Unternehmungen auf vorgelagerte kleinere Inseln machten.
Anreise - Tag: Frankfurt a.M. - Phuket
Von Frankfurt flogen wir mit einer Boing 757 der Malaysia Airlines zunächst nach Kuala Lumpur. Der eigentlich mit etwa 12 ½ Stunden relativ lange Flug gestaltete sich durch den guten Service und gute Beschäftigungsmöglichkeiten am Platz (eigener Monitor im Vordersitz, große Auswahl an Videospielen, Filmen und Musik) recht erträglich. Am frühen Morgen erreichten wir Kuala Lumpur. Auf dem Flughafen war tote Hose und wir hatten etwa 4 Stunden Wartezeit bis zum Weiterflug nach Phuket. Um nach Stunden des Entzuges wieder mal eine Zigarette zu rauchen, mussten wir zunächst den einzigen kleinen Raucherraum des Nichtraucher-Flughafens suchen, welchen wir schließlich am Ende eines der vielen trostlosen Gänge fanden. Dieser war allerdings so verqualmt, dass wir uns nicht allzu lange aufhielten. Mit dem Aerotrain fuhren wir ins andere Terminal, wo es dann auch keinen Raucherraum mehr gab...
1.Tag: Phuket – Khao Lak – Khao Sok Nationalpark
Morgens wurden wir vom Hotel abgeholt. Wir erfuhren, dass wir nur eine kleine Reise-Gruppe von 4 Teilnehmern plus Guide und Fahrer sind, was uns natürlich erfreute. Nach etwa 1-stündiger Fahrt im klimatisierten Kleinbus erreichten wir den Khao Lak Nationalpark. Dort stand zunächst eine Bambusfloß-Fahrt auf dem Programm. Anschließend gab es ein leckeres Mittagessen inmitten der herrlichen Natur.
Am Nachmittag ging es auf dem Elefanten-Rücken durch den Dschungel. Ehrlich gesagt taten uns die Elefanten ziemlich leid, da diese über steilste Hänge geschickt und immer wieder mit Eisen-Stäben drangsaliert wurden... Dann taten auch wir uns leid, weil uns alle Knochen weh taten...
Auf der Weiterfahrt bekamen wir auf Phuket einen Ausschnitt des Vegetarier-Festivals mit. Die weiß gekleidete Jugend bewegte sich, begleitet von einem lauten und stinkenden Feuerwerk, durch den Ort. Manche von ihnen hatten sich tatsächlich irgendwelche Spieße durch die Wangen geschoben... Durch eine tolle Landschaft mit traumhaften Panorama-Blicken fuhren wir weiter zum Khao Sok Nationalpark, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen sollten.
Die idyllisch in einem Flusstal gelegenen Holz-Hütten auf Stelzen waren sehr einfach eingerichtet (Doppelbett mit Moskitonetz, Tisch mit 2 Stühlen, um die Ecke eine Nische mit Toilettenbecken, Wasser-Fass und -Schlauch). Das zugehörige und sehr gemütliche Freiluft-Restaurant befand sich einige Meter weiter am Fluss. Am gegenüberliegendem Ufer befand sich ein Felsen, wo einige Affen zu Hause waren. Beim Essen konnte man diese häufig beobachten oder auch mit „Flug-Ananas“ erfreuen.
2. Tag: Khao Sok Nationalpark
Nach dem Frühstück stand eine Dschungelwanderung auf dem Plan. Unterwegs sahen wir zahlreiche interessante Pflanzen (z.B. riesigste Palmen, Baum-Orchideen) und Tiere (Affen, handtellergroße Spinnen, verschiedenste Schmetterlinge). Insbesondere musste man sich vor Blutegeln in acht nehmen, welche im Boden oder auf Bäumen lauerten.
Dass diese den Weg durch Sportschuhe bis an die Zehen schaffen, merkten wir, als wir bei einem späteren Bad an einem Fluss die Sachen ablegten. Am Nachmittag besichtigten wir einige buddhistische Tempel und die Fischhöhlen.
3. Tag: Khao Sok – Krabi
Vormittags fuhren wir zur bekannten Elefantenhöhle (so etwas wie eine Tropfsteinhöhle) in Krabi. Nach einem Spaziergang durch den Thanbokhoranee Nationalpark gab es Mittagessen in einem Pfahlbauten-Restaurant im Mangrovenwald.
Per Auto ging es dann zum Ao Nang Beach, von wo aus wir mit dem Long-Boot zum Railey Beach, dem angeblich schönsten Strand in Krabi, fuhren. Dort versuchten wir zunächst, die inmitten eines dortigen Felsens gelegene Lagune zu finden. Als wir allerdings den halsbrecherischen Weg (Steilhänge mit Seilen) entdeckten, gingen wir dann doch lieber an den Strand baden.
Schließlich besuchten wir noch den Tigerhöhlentempel (Wat Tam Sua), ein Felsenkloster auf einem 1272 m hohen Berg. Eigentlich wollten wir die vielen Stufen nach ganz oben erklimmen, um die schöne Aussicht und wahrscheinliche Begegnung mit Affen zu erleben. Aufgrund eines heftigen Regens verzichteten wir jedoch darauf und beließen es bei einer Mönchs-Weihe im unteren Kloster-Abschnitt. Die Übernachtung erfolgte im Krabi Meritime Hotel, wo wir insbesondere die heiße Dusche schätzten.
4. Tag: Krabi – Phi Phi Island
Am Vormittag ein kurzer Besuch des Marktes in Krabi. Anschließend Überfahrt mit der Fähre nach Phi Phi Island. Nach dem Check-In im Phi Phi Natural Resort, einer hübschen Bungalow-Anlage (mit Kaltwasser-Anschluss), nutzten wir den Rest des Tages, um am feinsandigen Strand bzw. im türkisfarbenen Meer zu entspannen. An einem der gemütlichen Strand-Lokale nahmen wir ein leckeres Abendbrot ein.
5. Tag: Phi Phi Island
Der Tag stand zur freien Verfügung. Wir nutzten die Zeit für eine ausführliche Inselerkundung und natürlich für ein ausgiebiges Bad. Am Abend begaben wir uns auf eine Anhöhe zum Sunset-Point, wo wir bei einem Bier den Sonnenuntergang beobachteten.
6. Tag: Anschließender Bade-Urlaub im Ao Nang Pakasai Villa Resort in Krabi
Mit der Fähre fuhren wir nach Krabi, wo wir abgeholt und in unser Anschluss-Hotel, das Ao Nang Pakasai Villa Resort, gebracht wurden. Diese schöne Anlage ist im Gegensatz zu den meisten anderen Hotels etwas abseits vom Strand und damit auch ruhiger gelegen. Die Wohnkomplexe (mit überdachten Terrassen) sind stufenweise in einen Hang gebaut und von herrlichem Grün umgeben. Einheimische Restaurants und Geschäfte findet man überall in der Umgebung, am meisten aber am Ao Nang Strand, welcher in wenigen Gehminuten erreichbar ist. Der Ao Nang Strand ist aufgrund der mangelnden Wasserqualität leider nicht unbedingt zum Baden geeignet. Mit einem der zahlreichen Longtail-Boote (den Preis muss man zuvor aushandeln) kann man aber problemlos zu herrlichen Stränden oder kleinen vorgelagerten Inseln gelangen. Auf diesem Weg sind, ebenso wie über die Hotels, weitere Ausflüge buchbar (z.B. Pha-Nga Bucht mit James Bond-Felsen, Phra Nang Strände, Inselwinzling Ko Poda, 4-Insel-Tour). Rechterhand des Ao Nang Strandes befindet sich der sogenannte Muschelsucher-Strand. Bei Ebbe kann man dort (wie der Name schon sagt) schöne Muscheln suchen oder auch zu den kleinen vorgelagerten Fels-Inseln waten.
Fazit: Der Urlaub in Süd-Thailand war in jeder Hinsicht toll - einzigartige Landschaft, freundliche und zuvorkommende Menschen, perfekter Service, leckeres Essen (man gewöhnt sich sogar an die schärferen Gerichte, bei deren Bestellung man einigen Respekt erntet). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als stimmig.
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