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Durch die Dippoldiswalder Heide ins Tal der Roten Weißeritz E-Mail

Eine Wanderung beginnend am Abzweig Reinberg (Oberhäslich B 170 Dresdener Straße) durch die Dippoldiswalder Heide über Malter durch das Tal der Roten Weißeritz in den Rabenauer Grund und weiter nach Freital-Hainsberg.

(17 Minuten Videodokumentation)

 

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Informationen zum Wandergebiet:

 

Die Dippoldiswalder Heide ist ein 12 km² großes Waldgebiet nördlich der namensgebenden Stadt Dippoldiswalde.

 

Im Südwesten grenzt das hügelige Waldgebiet an die Talsperre Malter. Angrenzende Ortschaften sind Malter im Südwesten, Oberhäslich im Südosten, Karsdorf im Nordosten, Oelsa im Norden und ganz im Süden die Stadt Dippoldiswalde. Geologisch befindet sich die Heide, südlich der Karsdorfer Verwerfung gelegen, im Osterzgebirge. Sie liegt zwischen 310 m NHN und 411 m NHN.

 

Die  „Heidemühle“ ist ein Ausflugslokal im Südwesten von Karsdorf (früher Wendisch Carsdorf) am Oelsabach. Dieser ist zum „Heidemühlenteich“ aufgestaut.

 

Im der Dippoldiswalder Heide befindet sich auch der zirka zehn Meter hohe Sandsteinfelsen „Einsiedlerstein“, an welchem auch geklettert werden kann. Vereinzelt sind alte rechteckige Vertiefungen zu erkennen, die als Aufnahmelager früherer Balkenlagen dienten und so auf eine alte Behausung hinweisen. Ein regionale Sage berichtet, dass hier der Einsiedlermönch Dippold gelebt haben soll. Heute wird angenommen, dass diese Behausung mit der etwas nordwestlichen Barbarakapelle im Zusammenhang steht

 

Das „Steinerne Messer“ ist ein Steinkreuz, welches als Sühnekreuz genutzt wurde. Die beiden Arme wurden abgeschlagen. Auf der Vorderseite ist oben links ein H und auf der Rückseite oben rechts ein N eingemeißelt worden. Erwähnt wurde das heutige Bodendenkmal als „Steinern Kreuz“ im „Kurfürstlichen Waldzeichenbuch“ bereits im Jahr 1572.

 

Die „Wolfssäule“ erinnert an den letzten, im Jahr 1802, in der Heide erlegten Wolf.

 

Dieser Text basiert auf dem Artikel Dippoldiswalder Heide aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 


 

 

Die Rote Weißeritz ist einer der beiden Quellflüsse der Weißeritz.

 

Von der nicht eindeutig festgelegten Quelle im Raum der beiden Kunstteiche Großer Galgenteich und Kleiner Galgenteich und des Georgenfelder Hochmoores bei Altenberg bis zum Mittellauf durchfließt die Rote Weißeritz in einem engen und stark eingetieften Tal größere Waldgebiete und die Orte Waldbärenburg, Kurort Kipsdorf, Schmiedeberg, Obercarsdorf und Ulberndorf bevor sie Dippoldiswalde erreicht. Unterhalb von Dippoldiswalde wird der Fluss für zur Brauchwassergewinnung, Elektroenergieerzeugung und Niedrigwasserregulierung in der 1908–1913 erbauten Talsperre Malter gestaut. Unterhalb der Talsperre Malter durchfließt die Rote Weißeritz schließlich das enge und naturbelassene Tal des Rabenauer Grundes, bevor sie sich in Freital-Hainsberg mit der Wilden Weißeritz zur Weißeritz vereinigt

 

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Der Rabenauer Grund ist ein von der Roten Weißeritz durchflossenes, bis zu 80 Meter tiefes Kerbtal südwestlich von Rabenau im Freistaat Sachsen. Der Rabenauer Grund steht seit 1961 als Naturschutzgebiet unter staatlichem Schutz.

 

Der Rabenauer Grund ist im engeren Sinne der Engtalabschnitt zwischen Rabenauer Mühle und dem Austritt in das Döhlener Becken bei Freital-Coßmannsdorf. Flussaufwärts befinden sich der Spechtritzgrund, der sich bis zur ehemaligen Spechtritzmühle anschließt und als Kerbtal in Richtung Seifersdorf seine Fortsetzung findet.

 

Der Grund bietet bizarre Felsformationen und Landmarken, denen verschiedene Sagen und Begebenheiten zugeordnet werden. Diese sind teilweise auf Wegmarken und Schildern erklärt und ausgewiesen (zum Beispiel Brautbett, Einsiedlerfelsen, Predigtstuhl, Nadelöhr, Himmelsleiter, Goldstampfe, Nixentump, Pferdetump, Planwiese).

 

Einmündende Nebenflüsse sind der Borlasbach (Spechtritzgrund), der Oelsabach (nahe Rabenauer Mühle) und das Lübauer Gründel. Das Gefälle der Roten Weißeritz im Rabenauer Grund wird zum Zwecke der Elektroenergiegewinnung in einem Wasserkraftwerk gewonnen, deren Wasserschloss und die Kaskaden ein Technisches Denkmal darstellen.

 

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Die Weißeritztalbahn ist die zweite sächsische Schmalspurbahn und gilt als die dienstälteste öffentliche Schmalspurbahn Deutschlands. Die Strecke führt von Freital-Hainsberg bei Dresden durch das Tal der Roten Weißeritz nach Kipsdorf im Osterzgebirge. Die Strecke wurde bei einem Hochwasser im August 2002 schwer beschädigt. Seit dem 14. Dezember 2008 ist der Abschnitt zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde wieder in Betrieb, ein Wiederaufbau bis zum Endpunkt Kurort Kipsdorf ist bis 2011 geplant.

 

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