Informationen zum Wandergebiet: Die Dippoldiswalder Heide ist ein 12 km² großes Waldgebiet nördlich der namensgebenden Stadt Dippoldiswalde. Im Südwesten grenzt das hügelige Waldgebiet an die Talsperre Malter. Angrenzende Ortschaften sind Malter im Südwesten, Oberhäslich im Südosten, Karsdorf im Nordosten, Oelsa im Norden und ganz im Süden die Stadt Dippoldiswalde. Geologisch befindet sich die Heide, südlich der Karsdorfer Verwerfung gelegen, im Osterzgebirge. Sie liegt zwischen 310 m NHN und 411 m NHN. Die „Heidemühle“ ist ein Ausflugslokal im Südwesten von Karsdorf (früher Wendisch Carsdorf) am Oelsabach. Dieser ist zum „Heidemühlenteich“ aufgestaut. Im der Dippoldiswalder Heide befindet sich auch der zirka zehn Meter hohe Sandsteinfelsen „Einsiedlerstein“, an welchem auch geklettert werden kann. Vereinzelt sind alte rechteckige Vertiefungen zu erkennen, die als Aufnahmelager früherer Balkenlagen dienten und so auf eine alte Behausung hinweisen. Ein regionale Sage berichtet, dass hier der Einsiedlermönch Dippold gelebt haben soll. Heute wird angenommen, dass diese Behausung mit der etwas nordwestlichen Barbarakapelle im Zusammenhang steht Das „Steinerne Messer“ ist ein Steinkreuz, welches als Sühnekreuz genutzt wurde. Die beiden Arme wurden abgeschlagen. Auf der Vorderseite ist oben links ein H und auf der Rückseite oben rechts ein N eingemeißelt worden. Erwähnt wurde das heutige Bodendenkmal als „Steinern Kreuz“ im „Kurfürstlichen Waldzeichenbuch“ bereits im Jahr 1572. Die „Wolfssäule“ erinnert an den letzten, im Jahr 1802, in der Heide erlegten Wolf. Dieser Text basiert auf dem Artikel Dippoldiswalder Heide aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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